Räumlichkeiten

Zur Kinderkrippe

Unsere Kindertagesstätte liegt zentral im Mittelpunkt von Laufen. In unmittelbarer Nähe (ca. 150 m) hat die Grund- und Mittelschule, sowie die Bushaltestelle für die Kinder, die in Leobendorf die Grundschule besuchen, ihren Standort. Kindertagesstätte, Schule und Bushaltestelle stehen auf einem Areal. Für die Schulkinder unserer Kindertagesstätte ist somit ein sicherer Verkehrsweg (sie überqueren keine Straße) gewährleistet.

Unsere Kindertagesstätte wird durch einen Gehweg, der durch eine Absperrung für Fahrzeuge begrenzt ist, erreicht. Die Parkplätze für Eltern befinden sich in unmittelbarer Nähe, ebenso ein Behindertenparkplatz. Eine große abgesicherte Grünfläche mit Spielgeräten ummantelt unsere Kindertagesstätte. Dieser Garten kann, ohne über den Hauptausgang die Kindertagesstätte verlassen zu müssen, von allen Kindern erreicht werden.

In der Kinderkrippe

W ir haben zwei vom Raum her identische Gruppenräume, die nach den Bedürfnissen der Kinder eingerichtet und gestaltet sind. An die Gruppenräume grenzt ein weiterer Raum, zum individuell gestalten, und ein Wickelraum.

Unsere Kinder halten sich zwar im Prinzip in der Stammgruppe auf, jedoch haben sie die Möglichkeit über einen gewissen Zeitrahmen hinweg zu wählen, welches Spielangebot und welche Räumlichkeit sie nutzen wollen. Auch gewisse Bastelbeschäftigungen werden so zur Verfügung gestellt, dass jedes Kind frei entscheidet, ob es teilnehmen will.

Unsere Flure werden kurzerhand auch mal für verschiedenste Aktivitäten z.B. Bobby-Car fahren, Projekte gestalten, usw., umfunktioniert.

Konkret haben wir eine Ruhezone geschaffen, eine Tobeecke, und eine Möglichkeit zum Höhlen bauen und verstecken, eine schiefe Ebene, um den Kindern die Möglichkeit zur Körperwahrnehmung und zum Training des Gleichgewichtsinnes zu geben.

Das Gartengelände und die nahe gelegenen Stadt- und Naturräume werden in das Alltagsleben unserer Kinderkrippe miteinbezogen. Denn Neugierde hält Kinder unaufhörlich in Bewegung, sie sind der Motor für ihre Selbstbildungsprozesse und für das entdeckende und handlungsorientierte Lernen. Bei der Gestaltung des Außengeländes wird das Bewegungsbedürfnis des Kindes in besonderer Weise berücksichtigt.

Für die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper sind insbesondere Höhenunterschiede wichtig: eine Erhebung besteigen und hinunter springen, klettern, rutschen, laufen, sich balgen und wälzen, etwas überqueren und balancieren. Dazu kommt das Erlebnis, sich größer zu fühlen, ein Gefühl von Mut und Risiko, Bewegung und Geschwindigkeit spüren, den eigenen Körper mit seinem Gewicht zu fühlen.

Ergänzend sind Möglichkeiten zum Klettern, Schwingen, Schaukeln und Rutschen vorhanden.

Geheimnisvolle, abenteuerliche Winkel und Ecken, Höhlen und Gruben sind für die kindliche Entwicklung besonders wichtig: Raum zum „Sich geborgen fühlen“ und für Rückzugsmöglichkeiten, Erfahrungen selbstbestimmten Tuns; Nischen für unterschiedliche Tätigkeiten und ungestörte Kommunikation.

© Harald Wessner 2019